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Biomagnetische Separation seltener Zielzellen auf Mikrochip Basis

Die ständige Nachfrage nach besseren und effizienteren diagnostischen Systemen zeigt die Notwendigkeit, "life -time" Zellprozesse in Echtzeit zu verfolgen. Insbesondere die Integration von Mikrosystemen ermöglicht die Untersuchung von seltenen Zellen, die Auslöser schwerer Krankheiten wie z.B. Krebs sind. Die Optimierung dieses Krankheitsmanagements verhindert falsche Behandlungsmethoden und erhöht die therapeutische Effizienz.
Das Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik (iba) hat eine mikrofluidische Zellseparationsplattform entwickelt und modular aufgebaut. Die komplette Probenpräparation und -separation von der Probenentnahme bis zur Analyse ist realisiert durch ein Glas-Silizium-Chip und eine spezielle Mischsonde.

 
Zielstellung:

Aufbauend auf den im Rahmen eines wissenschaftlichen Verbundprojekts erzielten Ergebnissen sollen Sensitivitäts- und Selektivitätstest mit unterschiedlichen und für die medizinische Diagnostik relevanten Zelltypen (Krebs- bzw. Pränataldiagnostik) durchgeführt werden. Für die Untersuchungen werden dabei vorrangig Puffer und Vollblutproben genutzt. Hinsichtlich der Separationsplattform soll ein modifizierter Aufbau das Handling der Arbeitsschritte vereinfachen, die Prozesszeit verringern und die Separationseffizienz erhöhen.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Einarbeitung in den Aufbau und die Funktion des modularen Separationssystems
  • Durchführung und Auswertung der Separationen unterschiedlicher Zelllinien mit den entsprechenden Medien
  • Schrittweise Reduktion der Zielzellkonzentration bis zur niedrigsten Nachweisgrenze ohne Beimischung anderer Zelllinien in Vollblut (Sensitivität)
  • Schrittweise Reduktion der Zielzellkonzentration bis zur niedrigsten Nachweisgrenze mit Beimischung anderer Zelllinien in Vollblut (Selektivität)


Anforderungsprofil:

Gutes technisches Verständnis (Wünschenswert: Erfahrung im Umgang mit mikrosystemtechnischen Komponenten), gute bis sehr gute zellbiologische Grundkenntnisse, Kenntnisse in der Programmiersprache "LabVIEW" sind vorteilhaft.

detaillierte Informationen: pdf-Datei
Betreuer: Dr. Jörg Schemberg

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