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Das Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e. V. ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut des Freistaates Thüringen und An-Institut der TU Ilmenau. Im Rahmen unseres Forschungsprofils „Biotechniques at Interfaces“ werden Themen der anwendungsorientierten Vorlaufforschung auf dem Gebiet technischer Systeme für die Lebenswissenschaften bearbeitet. Die Untersuchung, Veränderung und Nutzung von Grenzflächen und Grenzflächeneffekten zielt auf die Optimierung von Methoden, Verfahren, Geräten, Anlagen, Ausstattungen und Produkten für die Biotechnologie, Medizin und angrenzende Gebiete. Zentrales Thema ist dabei das Disease Modeling mit dem Fokus auf dem Engineering molekularer und zellulärer Verfahren für die personalisierte Medizin.

Der Fachbereich Biowerkstoffe konzentriert seine Arbeiten auf die Analyse und die gezielte Beeinflussung des Verhaltens von Biomaterialien im biologischen Umfeld. Zentrales Anliegen ist dabei die anwendungsorientierte Bestimmung der Biofunktionalität und Biokompatibilität von Biomaterialien. Die Beherrschbarkeit der strukturrelevanten und oberflächenrelevanten Interaktionen an Grenzflächen ist vor diesem Hintergrund eine essentielle Voraussetzung für innovative Entwicklungen und Produktlösungen in der Biotechnologie und Medizintechnik. In der Nachwuchsforschergruppe des Instituts werden u. a. die Heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) und die darin involvierten pathogenen und nichtpathogenen Anti-PF4-Antikörper untersucht.

Zur Unterstützung der Forschungsarbeiten des Fachbereichs Biowerkstoffe und in Kooperation mit der Nachwuchsforschergruppe des iba suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Doktorand/in / PhD student

(Biochemie / Molekularbiologie)

mit dem Arbeitsschwerpunkt:


„Entwicklung und Charakterisierung von Strategien zur Herstellung von
glykokalyxanalogen Oberflächen mit minimaler Proteinadsorption“.

Nach erfolgreicher Einarbeitung sind Sie verantwortlich für die selbstständige Erstellung ihrer Promotion und die Bearbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich der Blut-Material-Interaktionen. Zentraler Arbeitsschwerpunkt ist dabei die Konzeption und Analyse von biomimetischen Ansätzen zur Etablierung von antithrombogenen Oberflächen durch Biofunktionalisierung nach dem Vorbild einer physiologisch-intakten endothelialen Glykokalix.

Erwartet werden umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Hämokompatibilität und zur Adsorption von Plasmaproteinen auf synthetischen und natürlichen Materialoberflächen. Von Interesse sind weiterhin profunde Kenntnisse im Bereich der 2D- und 3D-Zellkultivierung für die regenerative Medizin sowie zur Differenzierung von Zellen unter dem Einfluss von Cytokinen. Darüber hinaus verfügen Sie über Erfahrungen auf dem Gebiet der Immobilisierung von Biomolekülen auf Substraten und deren Applikation im Bereich der Bioanalytik und Biomedizin.

Wünschenswert sind Erfahrungen im Bereich der Biomaterialforschung und der Lasermikroskopie. Von Vorteil sind darüber hinaus Kenntnisse bei der Analyse der zellulären Adhäsion und entsprechenden Genexpressionsstudien.

Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Biochemie, Molekularbiologie, Biotechnologie oder vergleichbarer Fachrichtungen und Erfahrung im experimentellen Arbeiten. Eigenverantwortliche und gewissenhafte Arbeitsweise, sicheres Auftreten, Präsentationsstärke und Teamfähigkeit gehören zu Ihren Stärken. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden erwartet.

Wir bieten Ihnen ein abwechslungsreiches und zukunftsträchtiges Betätigungsfeld in einem interdisziplinären und international vernetzten Forschungsinstitut. Sie treffen auf eine offene und kollegiale Unternehmenskultur mit fachlichen und persönlichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Eine Work-Life-Balance ist durch flexible Arbeitszeiten gegeben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern liegt im Interesse des Instituts.

Die Stelle wird nach TV-L (E 13, 65 v.H.) vergütet und ist zunächst für drei Jahre befristet. Unser Institut ist bestrebt, die Anzahl der Mitarbeiterinnen zu erhöhen und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Eignung und Erfüllung der o.g. Anforderungen werden Bewerber mit einer anerkannten Behinderung gemäß § 2 SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Für weitere Informationen steht Ihnen der Leiter des Fachbereiches Biowerkstoffe, Herr Prof. Dr. Klaus Liefeith (klaus.liefeith@iba-heiligenstadt.de), zur Verfügung.

Ihre ausführliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte mit dem Betreff „PhD-BW-X06/2019“ bis zum 22.07.2019 an:

 

Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e. V.

Rosenhof

37308 Heilbad Heiligenstadt

bewerbung(at)iba-heiligenstadt.de

www.iba-heiligenstadt.de

 

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