Tropfenbasierte Technologien

Die Tropfenbasierte Mikrofluidik ist sehr flexibel, vielseitig nutzbar und besitzt einen hohen Grad der Miniaturisierung. Damit ist sie für die Life Science und die Chemie hervorragend geeignet und kann vielfältig eingesetzt werden.

Das iba entwickelt Systeme und Verfahren auf Basis mikrofluidischer Konzepte. Sie zeichnen sich durch ein großes Anwendungsspektrum aus: von Verfahren zur Modifikation und Analyse von Mikroorganismen, Zellen oder ganzen Zellverbunden bis hin zur Synthese biochemischer Substanzen.

Für grundlegende Untersuchungen und als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Verfahren steht eine modulare mikrofluidische Plattform für Tropfenbasierte Verfahren zur Verfügung. Diese Plattform beinhaltet eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionsmodule zur Umsetzung verschiedener Anwendungen.

Für die Konzeptionierung neuer Verfahren steht der Fachbereich Bioprozesstechnik als kompetenter Partner zur Verfügung. Ein breites Portfolio an mikrofluidischen Baugruppen (nationale und internationale Projekte) zeichnet ihn aus.

Die Tropfenbasierte Mikrofluidik fasst Technologien zusammen, die zur Bearbeitung von Fluidproben im unteren Mikroliterbereich eingesetzt werden. Bei Verfahren der Tropfenbasierten Mikrofluidik wird eine Probe nicht wie bei herkömmlichen Verfahren auf Reaktionsgefäße aufgeteilt, sondern in einer mit der Probe nicht mischbaren Phase aliquotiert. Das Aliquotieren der Proben erfolgt in diesem Fall nicht in einzelne Gefäße, sondern durch die mit der Probe nicht mischbaren Phase (Trägerfluid). Durch die Unmischbarkeit beider Phasen (Probemedium hydrophil / Trägermedium hydrophob) bilden sich Grenzflächen zwischen den Fluiden. Die aliquotierte Probe liegt somit in Form voneinander getrennten Tropfen (Mikroreaktoren) im Trägerfluid vor.

Mikrofluidik wird eine Probe nicht wie bei herkömmlichen Verfahren in Reaktionsgefäße aufgeteilt, sondern in einer mit der Probe nicht mischbaren Phase aliquotiert. Das erfolgt in diesem Fall nicht in einzelne Gefäße, sondern durch die mit der Probe nicht mischbaren Phase (Trägerfluid). Durch die Unmischbarkeit beider Phasen (Probemedium hydrophil/Trägermedium hydrophob) bilden sich Grenzflächen zwischen den Fluiden. Die aliquotierte Probe liegt somit in Form voneinander getrennter Tropfen (Mikroreaktoren) im Trägerfluid vor.