Forschungsprojekte

Molekularbiologisch funktionalisierte Oberflächen für die Medizin mit metabolischer Induktivität durch Immobilisierung kurzkettiger und sterilisierbarer Signalproteine

(gefördert durch das BMBF)

Projektpartner

  • FSU Jena, Institut für Jestkörperphysik, Jena
  • Jena BioScience GmbH, Jena
  • TU Ilmenau, Ilmenau
  • FSU Jena, Otto-Schott-Institut, Jena
  • FSU Jena, Institut für Materialwissenschaften, Jena
  • FH Jena, FB Werkstofftechnik, Jena
  • innovent e.V. Jena

Projektinhalt

Eine Vielzahl der in der Medizin verwendeten Implantate besteht aus Titan bzw. Titanlegierungen, die in der Regel als biokompatibel gelten, oft aber nicht schnell genug bzw. langzeitstabil in das umliegende Gewebe integriert werden bzw. eine unerwünschte Adhäsion von bakteriellen Systemen in nicht vertretbarem Umfang zulassen. Infolge dessen kommt es z.B. zu aseptischen Prothesenlockerungen sowie zu einer unerwünschten Biofilmbildung. Das grundsätzliche Ziel der Forschungsarbeiten besteht nun in einer signifikanten Reduzierung dieser Komplikationen durch eine metabolisch-induktive anorganisch-organische Funktionalisierung der betreffenden Implantatoberflächen.

Schwerpunkte der geplanten Forschungsarbeiten bilden die anorganisch-chemische Konditionierung (Ionenimplantation) sowie biochemische Funktionalisierung (Biologisierung) von Titanoberflächen. Ziel ist es, eine verbesserte Gewebeintegration für Implantate im Knochenkontakt einerseits und andererseits ein verbessertes anti-adhäsives Verhalten für Implantate und prothetische Konstruktionen im unmittelbaren Kontakt mit dem mikrobiellen Milieu der Mundhöhle zu erreichen.


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