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Bioinspirierte Oberflächenmodifikation und Analyse

Viele moderne Anwendungen basieren auf natürlichen oder der Natur nachempfundenen Systemen. Daher sollen im Rahmen des DFG geförderten Projekts (HO 4200/3-1) verschiedene Pollen als Inspiration für das Struktur- und Funktionalitätsdesign adhärenter Oberflächen dienen. Hierbei werden deren Mikrostruktur mittels Ätztechniken auf Silizium-Wafern vom Projektpartner Universität Freiburg (IMTEK) nachgebildet. Die Nanofunktionalisierung der Pollenoberflächen konnte durch Dip-Coating mit Polyelektrolyten funktionalisierten Silizium-Wafer Oberflächen in erster Näherung nachgebildet werden. Diese so gebildeten Oberflächen werden mikroskopisch, spektroskopisch und elektrochemisch charakterisiert.

REM-Aufnahmen eines Bellis perennis (Gänseblümchen) Pollen
AFM-Aufnahmen eines (Poly-allylamin / Poly-L-Glutaminsäure)<sub>8</sub> beschichteten glatten Si-Wafers (<b>a</b>), Höhenprofil entlang der weißen Linie in a (<b>b</b>)
[1] X. Vinzenz, E. Hüger, M. Himmerlich, S. Krischok, S. Busch, J. Wöllenstein,
C. Hoffmann, Preparation and characterization of
poly-(L-histidine)/poly-(L-glutamic acid) multilayer on silicon with nanometer-sized surface structures, J. Colloid Interface Sci. (2012) in press: DOI 10.1016/j.jcis.2012.07.057
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