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In-vitro Testverfahren / Bioreaktortechnik

Um die funktionsbestimmenden Wechselwirkungen zwischen Materialoberflächen und biologischen Systemen sicher und reproduzierbar messen zu können, müssen technische Systeme bereitgestellt werden, in denen die jeweiligen Interaktionen unter prozess- bzw. einsatzrelevanten Bedingungen bestimmt und ausgewertet werden können. Im Rahmen biologischer Testungen werden Bioreaktoren eingesetzt, z.B. für die Prüfung potentieller Biomaterialien hinsichtlich Korrosion und Degradation und die Prüfung von Werkstoffen der zahnärztlichen Prothetik und Implantologie hinsichtlich statischer und dynamischer Plaqueakkumulation.

Die Forschungsarbeiten in diesem Themenbereich sind ausgerichtet auf:

  • Entwicklung neuer in vitro Testsysteme auf der Basis der Bioreaktortechnik und geeigneter Fliesskammersysteme mit dem Ziel einer physiologisch relevanten Biokompatibilitätsprüfung und der Reduktion von Tierversuchen
  • Prozesskopplung von elektrochemischen Analyseverfahren (z.B. potentiodynamische und galvanodynamische Verfahren, Impedanzspektroskopie) für das in-situ Screening von metallischen Biowerkstoffen
  • Prozesskopplung von laseroptischen Analyseverfahren (z.B. Confokale Laser Scanning Mikroskopie (CLSM) und Multiphotonen-Mikroskopie) für das Screening von suprazellulären, zellulären und subzellulären Stoffwechselprozessen
  • Elektrochemische und zellbiologische Prüfung von Medizinprodukten bzw. Biomaterialien entsprechend gesetzlicher Normen (DIN EN ISO 10993, MPG, Medical Device Directive)
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