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Membranverfahren

In der Aufarbeitungstechnik, speziell in der Biotechnologie, gehören Membranverfahren zum Stand der Technik. Bei den klassischen Verfahren wie Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose ist es Aufgabe der Verfahrenstechnik einen möglichst hohen Permeatfluss zu realisieren - es gilt die sich ausbildende Deckschicht (auch Konzentrationspolarisation bzw. Temperaturpolarisation) zu kontrollieren. Die instationäre Strömungsführung bei der Mikrofiltration [Pulsationsfiltration, DSk_Membranverfahren] ermöglicht eine solche Kontrolle. Diese Methode arbeitet mit einem überlagerten oszillierenden Volumenstrom und kann vorteilhaft für die Aufreinigung partikulärer Suspensionen verwendet werden. Eine erste Applikation stellt die Filtration von Bier dar.

Neben der klassischen Aufreinigung/ Filtration von Produktströmen gibt es jedoch weitere Anwendungen für Membranen. Sie werden auch genutzt, um definierte Reaktionsräume zu schaffen. Dabei spielt oft die Besiedlung der Membran mit Mikroorganismen oder die Immobilisierung von Enzymen [Baccatin, EMK_Taxane] eine wesentliche Rolle. Einen speziellen Membranreaktor stellt der so genannte Mehrphasenreaktor bzw. Membrankontaktor dar. Dieser ermöglicht z.B. die membrangestützte flüssig-flüssig Extraktion von enzymatisch hergestellten Produkten.

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