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Elektrische Manipulation

Kleinste Flüssigkeitstropfen können in mikrofluidischen Systemen als Mikroreaktoren für biotechnologische und andere Anwendungen dienen. Bei einem Volumen von einigen Nanolitern ist deren Manipulation mit Pumpen oder Pipettiereinrichtungen schwierig. Besonders, wenn diese Tropfen in eine ölige Phase eingebettet sind, kommen nur Mikromanipulationstechniken in Frage. Durch elektrische Felder hoher Feldstärke  können elektrophoretische Kräfte in Größenordnungen generiert werden, die eine mechanische Verschiebung solcher Tropfen gestatten. Im iba werden elektrische Felder zur Benetzung hydrophober Oberflächen (Cahill et al. 2008) mittels elektrisierter Oberflächen genutzt (Elektrobenetzung). Hier wird an einer alternierenden Hydrophilisierung segmentierter Oberflächen zur zweidimensionalen Bewegung von Mikroreaktionsräumen gearbeitet  [InFluEMP].

Cahill, B., Giannitsis, A. T., Pliquett, U., Nacke, T., Gastrock, G., Land, R., Min, M., & Beckmann, D. "Electrowetting as a tool for droplet actuation: Electrode Design and Simulation", in 14. Heiligenstädter Kolloquium - "Technische Systeme für die Lebenswissenschaften", pp. 433-442.
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