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Einladung zum 18. Heiligenstädter Kolloquium

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die jüngsten Veröffentlichungen über den deutschen Biotechnologiesektor1) zeigen, dass das kontinuierliche Wachstum der Branche weiter anhält. Damit setzt sich ein Trend fort, der im 20. Jh. mit der technischen Umsetzung klassischer Verfahren begonnen hat und wesentlich durch die  Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse befördert wurde. Wenn man die z.T. atemberaubenden Fortschritte der Forschung  verfolgt, so beeinflussen unterschiedliche Disziplinen zunehmend stark die per se interdisziplinäre Biotechnologie. Als wir daher vor einigen Jahren den Titel der Heiligenstädter Kolloquien in „Technische Systeme für die Lebenswissenschaften“ geändert haben, war das keine Abkehr von der Behandlung biotechnologischer Themen auf unserer Konferenz, sondern dies folgte einerseits dem Trend zur verstärkten Inter- und Transdisziplinarität und trug anderseits den sich ständig erweiternden Anwendungsfeldern Rechnung.

Um die erfolgreiche Entwicklung der Biotechnologie in Deutschland fortzuschreiben, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2010 den Strategieprozess „Nächste Generation Biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+“ ins Leben gerufen.

Daher freue ich mich, dass das Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik anlässlich des

              18. Heiligenstädter Kolloquiums
„Technische Systeme für die Lebenswissenschaften“
                     vom 19. bis 21.09.2016

das Statusseminar zum o.g. Programm ausrichten kann und in den entsprechenden Vorträgen die neuesten Erkenntnisse zur Zukunft dieser Technologie und ihrer Anwendungen dargestellt werden.

Deshalb lade ich Sie gemeinsam mit dem BMBF und dem Projektträger Jülich (PTJ) herzlich nach Heiligenstadt ein und bedanke mich für die Unterstützung in der Vorbereitung besonders bei Herrn Dr. Roman Zimmermann (PTJ).
 
Darüber hinaus hat das iba auch wieder die „klassischen“ Themen aufgriffen und auf der Basis zahlreicher Anmeldungen ein interessantes Programm zusammenstellen können. Hier geht mein besonderer Dank an die Referenten und Autoren. Gleichzeitig bitte ich um Verständnis dafür, dass wir aufgrund des Statusseminars nicht alle vorgeschlagenen Beiträge annehmen konnten. Umso mehr bin ich überzeugt, dass das Kolloquium sehr viele Querverbindungen zwischen den einzelnen Schwerpunkten aufzeigen und damit einmal mehr seiner traditionell interdisziplinären Ausrichtung gerecht wird.

Ankündigen darf ich also parallel zu den Vorträgen des Statusseminars  eine Vortragsreihe zur Sensorik im Bereich der Single-Use-Technik, in der es neben Trends bei Sensoren für die Lebenswissenschaften insbesondere um disposable sensors geht und die in dankenswerter Weise von Prof. Dieter Eibl und Prof. Caspar Demuth vom Institut für Chemie und Biotechnologie der ZHAW Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften mit getragen wird.2) Als Teilnehmer der Tagung können Sie sich in zwei weiteren Sitzungen über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Mikrofluidik und Fortschritte auf dem Gebiet der Grenz- und Oberflächen in den Lebenswissenschaften informieren. Begleitet werden die Vorträge durch eine Posterausstellung sowie eine Gerätepräsentation, auf die ich Sie besonders hinweisen möchte. Neu ist in diesem Jahr, dass wir die beiden Tutorials zur Bioimpedanzspektroskopie und zur Mikrofluidik terminlich auf den Donnerstag nach Ende der Vortragsreihen gelegt haben. Das bietet den Vorteil, sich ohne Zeitdruck auf beide Themen konzentrieren zu können. Besonders freue ich mich aber auch auf die persönlichen Gespräche und den fruchtbaren Austausch, von dem Sie als Teilnehmer sicher auch profitieren werden. Dazu tragen die Atmosphäre der über tausendjährigen Stadt Heilbad Heiligenstadt und auch das lohnenswerte Rahmenprogramm bei, zu dem ich Sie ebenfalls gern einlade. Ich würde mich freuen, Sie in Heiligenstadt begrüßen zu dürfen. 

Prof. Dieter Beckmann
Institutsdirektor

 

1)    The German Biotechnology Sector, Facts & Figures, 2016, BIOCOM AG, Berlin 2016

2)    Bereits vom 05.-06.09.2016 findet dort die „BioTech 2016 Biopharmaceutical Manufacturing and
       Single-Use Technologies“ statt (http://www.biotech2016.ch).
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