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Einladung zum 18. Heiligenstädter Kolloquium

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in diesem Jahr darf ich Sie wieder im Namen des Instituts für Bioprozess- und Analysenmesstechnik herzlich nach Heilbad Heiligenstadt einladen. Ganz besonders freue ich mich, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Projektträger Jülich das

                   18. Heiligenstädter Kolloquium
   „Technische Systeme für die Lebenswissenschaften“
                    19. bis 21. September 2016

für die Initiative „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“ nutzen. Schon allein diese Sitzungsreihe verspricht etwa 50 spannende Vorträge zu neuesten Entwicklungen und künftigen Schwerpunkten auf dem Gebiet der Biotechnologie.

Gemeinsam mit dem Institut für Biotechnologie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, an dem in Wädenswil vom 05. bis 07.09.2016 im Rahmen der Tagung Biotech 2016 neueste Entwicklungen bei Single-Use-Bioreaktoren diskutiert werden, wollen wir zum 18. Heiligenstädter Kolloquium eine Sitzungsreihe zu disposable sensors durchführen. Diese Sitzung konzentriert sich jedoch nicht nur auf die Sensoren für diesen speziellen Anwendungsfall, sondern greift das Thema Einwegsensoren generell für andere Gebiete der Lebenswissenschaften auf und fokussiert insbesondere auf miniaturisierte Sensoren auf der Basis von Impedanzmessungen und embedded systems. Hier gibt es sicher auch Querverbindungen zum vorgenannten Statusseminar.

Aber auch unsere traditionelle Sitzungsreihe zu Grenz- und Oberflächen in den Lebenswissenschaften schreiben wir wieder aus.  Hier bitten wir um Beiträge zur 3D-Zell- und Gewebekulturtechnik und schließen damit sowohl bioverfahrenstechnische Aspekte zur Bioreaktor­technik im Tissue Engineering wie auch materialwissenschaftliche Aspekte beim Design von biofunktionellen Zellträgern (Scaffolds) sowie der analytischen Erfassung von Wechselwirkungen mit der 3D-Zellkultur ein. Darüber hinaus sind Fragestellungen zur Funktionalisierung von Grenzflächen, grenzflächenbasierten  Sensoren und Messsystemen von Interesse, die entsprechende Langzeit-Kultivie­­rungsprozesse unterstützen und messtechnisch interpretierbar und zugänglich machen.

Im Mittelpunkt der Sitzungsreihe zur Bioanalytik in Mikrofluidischen Systemen stehen Technik und Anwen­dungen dieser Systeme in den Lebenswissenschaften. Wir freuen uns hier insbesondere auf Ihre Forschungsergebnis­se zu analytischen Methoden für die Zell- und Molekularbiologie, die Biochemie und die Genetik. Methodisch und technisch orientierte Beiträge sollen sich auf die Sensorik und Analytik an und in Mikrokanälen, auf mikrofluidischen Systemen für die 3D-Langzeitkultivierung sowie auf technische und materialwissenschaftliche Beiträge zur Optimierung mikrofluidischer Systeme konzentrieren.

Vervollständigt wird das Programm durch eine Geräteausstellung - möglich ist in diesem Rahmen auch die Präsentation von Funktionsmustern - sowie durch

                Tutorials zur Bioimpedanzspektroskopie
                            und zur Mikrofluidik

                             am 22.09.2016,

die in diesem Jahr im Anschluss an die Tagung ausgerichtet werden, so dass genügend Zeit dafür zur Verfügung steht. Zentrales Anliegen der interdisziplinär ausgerichteten Heiligenstädter Kolloquien ist traditionell der Dialog zwischen Wissenschaftlern und Forschern aus Universitäten, Hochschulen, Instituten und der Industrie.
In diesem Sinne lade ich Sie gern nach Heiligenstadt ein und bitte um Ihre Beitragsanmeldung.
Ich bin überzeugt, dass die historische Altstadt und das Flair von Heiligenstadt, aber auch unser Rahmen­programm eine hervorragende Möglichkeit zur Diskussion neuester Forschungsergebnisse bietet und freue mich auf Ihre Teilnahme!

 

Prof. Dieter Beckmann
Institutsdirektor

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