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Elektro-/Bioimpedanzspektroskopie

Bei impedimetrischen Messanordnungen werden allgemein dielektrische, konduktive und magnetische Wechselwirkungen der Materie (passive elektrische Eigenschaften) durch Anregung mittels elektrischer und magnetischer Gleich- und Wechselfelder (einige Hz bis GHz) untersucht.

Gegenstand bioimpedimetrischer Messungen für biologische und medizinische Anwendungen sind Zellen und Gewebe in einem leitfähigen Umgebungsmilieu und der Nachweis von Bindungsereignissen von organischen Verbindungen (z.B. Antigen-Antikörper-Reaktionen) an speziell präparierten Oberflächen verschiedenster Elektrodenstrukturen für die biomolekulare Diagnostik.

Die Forschungsarbeiten des Fachbereiches sind ausgerichtet auf:

  • Zeitliche Kontrolle des Zellwachstums (Zellzahl, morphologische Veränderungen), z.B. infolge physikochemischer Stimuli
  • Biomassemonitore zur Charakterisierung und Optimierung von Bioprozessen
  • Messsysteme für die biomolekulare Diagnostik in den Life Sciences
  • Biofilme auf Sensorchips zur Detektion spezifischer Biomoleküle für die Biosensorik
  • Monitore zur Untersuchung der Lebensfähigkeit von Zellsystemen in Abhängigkeit von Materialeigenschaften
  • Untersuchung von Biofilmen mit dem Ziel der Materialoptimierung.

Impedanzmesssonde
Entwicklung einer Impedanzmessonde
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